Vélib: Leihräder in Paris

Hinweis hinzugefügt am 04.10.2014: In letzter Zeit haben mir einige Leser ihre negativen Erfahrungen mit vélib mitgeteilt. Es geht vor allem immer wieder darum, dass sie das Ausleihen der Räder zu teuer finden. Ich möchte also darauf hinweisen, dass sich die vélib-Fahrräder vor allem für kurze Strecken lohnen. Für 1,70 € kauft ihr ein Tages-Abonnement, mit dem ihr so oft ihr wollt ein vélib leihen könnt. Sobald ihr ein Fahhrad leiht, entstehen zusätzlich Leihgebühren pro halbe Stunde. Die erste halbe Stunde gratis. Die zweite halbe Stunde kostet 1€, aber danach wird es teuer, insbesondere, wenn man das Fahrrad über mehrere Stunden behält. Die vélib-Räder sind also praktisch und günstig, wenn man eine halbe Stunde oder max. eine Stunde Fahrzeit nicht überschreitet, z. B. um einfach von A nach B zu gelangen. Wenn ihr jedoch ein Fahrrad einen ganzen Tag oder mehrere Tage lang für euch haben wollt, wendet euch besser an einen klassischen Fahrradverleih. Dadurch erspart ihr euch Kosten und böse Überraschungen. Generell gilt jedoch: An allen vélib-Station hängen die Leihgebühren aus, sodass ihr ausrechnen könnt, welche Kosten auf euch zukommen.

DSC03211Wer durch Paris läuft, wird sie nicht übersehen: die grauen, robusten Leihräder, die den Namen Vélib (von vélo=Fahrrad + liberté=Freiheit) erhalten haben. Das ganze Jahr über sind sie bei Parisern und Touristen ein beliebtes Fortbewegungsmittel und eine angenehme Alternative zur Pariser Metro, sodass die Leihräder inzwischen einfach zum Stadtbild von Paris dazugehören.

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Seitdem das Projekt Vélib 2007 initiiert wurde, ist die Zahl der Stationen in Paris und einigen angrenzenden Gemeinden auf über 1200 angestiegen. Das Netz ist also ziemlich dicht und man findet eigentlich immer eine Station, wenn man ein Fahrrad leihen oder zurückstellen möchte. Inzwischen kann man auch Stadtpläne kaufen, in denen die Vélib-Stationen markiert sind.

Im Vergleich zu anderen europäischen Städten gibt es in Paris jedoch eher wenig Fahrradwege. Bei dem dichten Pariser Stadtverkehr ist also Vorsicht angesagt.

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Vélib-Station Ile de la Cité

Das Ausleihen und Zurückstellen ist unkompliziert und rund um die Uhr möglich. Je nachdem wie lange ihr in Paris seit und wie häufig ihr ein Vélib leihen wollt, gibt es verschiedene Abonnements (siehe unten). Ein Abo ist ein Grundbetrag, der pro Tag bzw. pro Woche bezahlt werden muss, um ein Fahrrad ausleihen zu können. Dazu kommen die Leihgebühren, die sich pro halbe Stunde berechnen.

Die ersten 30 Minuten jeder Fahrt sind gratis. Jede weitere halbe Stunde muss bezahlt werden.
1. weitere halbe Stunde: 1€
2. weitere halbe Stunde: 2€
jede weitere halbe Stunde: 4€

Für längere Strecken ist es möglich, dass Fahrrad nach einer halben Stunde abzustellen und kurz darauf wieder auszuleihen, um erneut 30 Gratis-Minuten zu bekommen. Man muss lediglich ein paar Minuten zwischen Abstellen und erneutem Ausleihen warten.
Wenn eine Station voll, die halbe Stunde aber fast abgelaufen ist, kann man über eine Anfrage an der Station 15 weitere Minuten zu bekommen, um eine andere Station mit freien Plätzen zu finden. Dies kann vor allem in den touristischen Vierteln schon einmal passieren. Ebenso kann es vorkommen, dass man an Stationen, die aufgrund ihrer Lage seltener angefahren werden (z. B. wenn sie auf einem Hügel gelegen sind), kein Fahrrad vorfindet, wenn man eins ausleihen möchte.

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Vélib-Station Centre Pompidou

Kurzzeit-Abonnements:
1 Tag: 1,70€, das Ticket ist 24 Std. lang für eine unbegrenzte Zahl an Fahrten gültig, die ersten 30 Min. jeder Fahrt sind gratis
7 Tage: 8€, das Ticket ist eine Woche lang für eine unbegrenzte Zahl an Fahrten gültig, die ersten 30 Min. jeder Fahrt sind gratis
Diese Kurzzeit-Abonnements können sowohl an der Station als auch übers Internet auf www.velib.fr gekauft werden. Das Ticket übers Internet kann bis zu 15 Tage im Voraus gekauft werden. Die Stationen „sprechen“ Deutsch, auf der Internetseite kann nur zwischen Französisch, Englisch und Spanisch gewählt werden.

Darüber hinaus können Jahresabonnements gekauft werden (nur übers Internet):
Vélib Classique: 29€, die ersten 30 Min. jeder Fahrt sind gratis
Vélib Passion: 39€, die ersten 45 Min. jeder Fahrt sind gratis
Vélib Passion 14-26 ans: 29€, für 14-26-Jährige (Nachweis nötig), die ersten 45 Min. jeder Fahrt sind gratis

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Wie muss ich vorgehen, um ein Vélib zu leihen (Kurzzeit-Abos)?

  • Wenn ihr eurer Ticket an einer Station kaufen wollt, folgt einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm (Abo-Typ auswählen, Geheimcode wählen, bezahlen, Fahrrad auswählen). Zum Bezahlen braucht ihr eine Kreditkarte (als Kaution werden 150€ auf dem Konto blockiert, die im Falle eines Diebstahls abgebucht werden). Dann erhaltet ihr ein Ticket, das ihr gut behalten solltet, denn, wenn ihr im Rahmen dieses Abos erneut ein Vélib ausleihen wollt, müsst ihr die Nummer eures Tickets angeben.
    Wenn ihr ein Abo im Internet gekauft habt oder mit dem gleichen Abo ein weiteres Mal ein Fahrrad ausleiht, müsst ihr an der Station eure Ticket-Nummer eingeben, um dann ein Fahrrad auszuwählen.
  • Dann geht ihr zu dem Fahrrad, das ihr vorher an der Station ausgewählt habt und drückt auf den Knopf an der jeweiligen Halterung. Ein Piepston ertönt und das Fahrrad kann aus der Halterung gezogen werden.
  • Zum Zurückstellen muss das Fahrrad wieder in die Halterung geschoben werden. Ein Lämpchen zeigt an, ob das Fahrrad richtig eingerastet ist. Es sollte von grün auf orange und dann wieder auf grün wechseln und zweimal piepsen.
    Blinkt es orange und piepst, muss das Fahrrad noch einmal heraus- und wieder hineingeschoben werden. Springt das Lämpchen auf rot, ist das Fahrrad falsch eingerastet. In dem Fall das Fahrrad kräftig erst nach hinten ziehen und wieder nach vorne schieben bis das Lämpchen wieder grün ist. Im Notfall kann über die Station Kontakt mit Vélib aufgenommen werden.

Gute Fahrt!

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11 Antworten zu Vélib: Leihräder in Paris

  1. Sebastian schreibt:

    ACHTUNG!!!! Ja ich bin der Englischen Sprache mächtig, jedoch habe ich beim ausleihen das Kleingedruckte auf dem Automat nicht gelesen, sowie diese Seite vorher gelesen. Ich habe gutgläubig gedacht das man für 1,70€ das bike den ganzen Tag ausleihen kann. Das war jedoch ein Irrtum, und habe jetzt etwa 65 € drauf bezahlt, da ich es nicht in der halben stunde zurück gestellt habe. Ich finde es müsste noch eindeutiger stehen, das bei einem 1 Tageskauf direkt die 1,70€ nur für eine Leistung sind, das Bike überall überhaupt nutzen zu dürfen und nicht fälschlicher weise geglaubt, dass man nur 1,70 für den ganzen Tag fahren kann.

  2. Karin Engel schreibt:

    Ich war letztes Wochenende mit Freunden in Paris.
    Wir haben uns, wie voriges Jahr auch sschon, an der Station Räder ausgeliehen.
    Es ist eine super Sache mit den Verleihstationen von Velib.
    Und günstig ist es dabei auch noch. 1,70 € Grundgebühr für einen Tag und dann die erste halbe Stunde kostenlos!!!
    Wenn man das Rad in der ersten halben Stunde wieder abgibt und sich für die nächste Etappe ein neues ausleiht, kommen keine zusätzlichen Kosten auf einen zu.
    Eine Metrofahrt dagegen kostet, wenn man ein Carnet kauft, 1,40€.
    Sobald man die Station verlässt und später weiterfährt,
    kostet die nächste Fahrt wieder 1,40€,usw..
    Also ist das Radfahren sogar günstiger.

    Dabei hat man noch einen viel bessseren Überblick über die Stadt.
    Man hat einen größeren Radius und sieht somit viel mehr von der tollen Stadt.
    Die Radwege sind gut gelöst und wir hatten überhaupt keine Probleme uns zurechzufinden.
    Außerdem gibt es mehr Velib Stationen als Metrostationen.
    Ich finde es eine sehr gute Alternative zum Metro fahren.

  3. Maxi schreibt:

    Über so viel Kritik an einem so überaus begrüßenswerten Projekt muss ich staunen, zumal mehrfach aus Wien, wo sich doch genau so ein Fahrradleihsystem mit fast identischen Tarifregeln großer Beliebtheit erfreut.

    Ich würde davon ausgehen, dass Aufbau, Betreuung und Instandhaltung eines solchen Systems weitaus größere Geldmittel benötigt, als durch die paar Euro der Nutzer zu decken sind.
    Wer selber ein Fahrrad hat, weiß, dass nur zu leicht kleinere Reparaturen anfallen und es ist zudem zu befürchten, dass mit Fahrrädern, die niemandem persönlich zu gehören scheinen, nicht besonders vorsichtig umgegangen wird.
    Die Fahrräder müssen natürlich ständig auf ihre Verkehrstauglichkeit überprüft, gepflegt und instandgehalten (geputzt, aufgepumpt, nachjustiert, geschmiert und repariert) und möglicherweise sogar von Mitarbeitern hin und wieder umverteilt werden (in Wien habe ich das erlebt).
    Das wird von Menschen besorgt, die natürlich dafür bezahlt werden.

    Leider habe ich auch schon erlebt, wie ähnliche Projekte aus Städten wieder verschwunden sind, weil sie aus den genannten gründen finanziell nicht haltbar waren. Da kostete ein Leihfahrrad 8 € am Tag. Welche Verleihfirma soll den bitte davon leben? Ein Fahrrad, das einen Tag lang von irgendjemand fremdem benutzt wurde, erfordert die oben genannte Durchsicht. Was für einen Stundenlohn gesteht ihr denn den Mitarbeitern so einer Firma zu?

    Die Kosten für Vélib‘ in Paris wie auch für Citybike in Wien sind nicht so sehr hoch und der Nutzen, den man davon hat, ist das Geld allemal wert.

    Bedauerlich ist, was Katrin erlebt hat und ihr Ärger verständlich.
    Sowas kann bei 1.200 Stationen sicher vereinzelt vorkommen. Nichts ist volkommen. Aber es ist sehr ärgerlich, wenn es einen selber betrifft.

    Gleichzeitig darf wohl davon ausgegangen werden, dass sie, wenn sie das Einrasten des Schlosses genau beachtet hätte, aus dem Schneider gewesen wäre.
    Nun ist es aber für Katrin mal richtig schief gelaufen.
    Und dennoch – und bitte hasst mich dafür nicht zu sehr – die 150,- € Kaution, die leider von ihr einbehalten wurden, sind sicher deutlich weniger, als der reale Schaden, der dem Verleihprojekt entstanden ist. Diese Fahrräder müssen ja besonders robust und natürlich mit einem speziellen System ausgestattet sein, was für 150 € kaum zu haben sein wird.

    Anders als meine Vorrednerinnen bin ich der Meinung, dass in diesen Verleihsystemen eine Anstrengung der Kommunen zu sehen ist, mit einfach verfügbaren Fahrrädern für JEDERMANN/-FRAU/-KIND den Autoverkehr zu reduzieren und Fahrradfahrer in der Stadt zu etablieren.

    Wir sollten uns darüber freuen und uns solche Systeme in allen Städten wünschen!

  4. Brigitte Edler schreibt:

    Hallo […]! ich gebe Dir voll recht! Siehe meinen Artikel vom 3.8.2014. Ich denke, die Pariser verstehen unter RADFAHREN was anderes als wir 😉 Bei mir liegt nämlich die Betonung auf FAHREN und das uneingeschränkt. Wer immer auf der Suche nach einer Verleihstation ist und immer wieder sich mit diesem Verleihvorgang beschäftigen muss der FÄHRT nicht. Das ist der springende Punkt. Und schon gar nicht habe ich Lust, mir im Urlaub die kompliziert gestaffelten Gebühren durchzulesen oder was auszurechnen. So rein gefühlsmäßig denkt man nämlich, dass der Stundentarif, je länger man das Fahrrad benützt, desto BILLIGER wird. Offenbar ist es nur für Pariser gedacht, die über kein Kellerabteil oder keinen Abstellplatz in der Wohnung verfügen, ergo sich kein Rad “ leisten “ können, und deshalb einfach unkomliziert bis zur nächsten Metro oder mit mehreren Stopps gar zur Arbeit radeln und so die überfüllten Metros vermeiden. Für Touristen ist es völlig ungeeignet! Auch viel zu schwer vom Gewicht. Der Seine entlang radeln war auch mühsam, weil man mit dem Rad die Seine nur an bestimmten Stellen queren kann, und plötzlich geht der eh schon holprige Weg nicht weiter, und man ( Frau ) muss es mühsahm über die Stufen schleppen 😦 Seit ich von Paris zurück bin, genieße ich bewußt Wien, die Donauradwege und das tolle Radnetz in der Stadt!

    LG Brigitte ( nach wie vor Paris-fan )

  5. Brigitte schreibt:

    Ich finde die Fahrt mit einem Velib Fahrrad in Paris sehr teuer, da ein unerfahrener Tourist nicht sofort nach 3O min eine neue Velib Station findet. Und ich mag auch nciht dauernd im Plan blättern. Ich bin mit meiner Tochter der Seine entlang geradelt, und nirgends war eine Velib Station, bzw. wollten wir auch mal Rast machen und nicht immer nur radeln,. Deshalb haben wir das Velib sicher 5 Stunden gehabt, und mal 2 wird das sehr teuer kommen. Wir sind mal auf einem Boot eingekehrt, und konnten den Aufenthalt bzw das Getränk und die Abendstimmung gar nicht geniessen, da ich dauernd an die Fahrradkosten denken mußte. Für mich, die ich in Wien und Graz oft mit dem Rad unterwegs bin, ist Radfahren, wenn ich das Rad alle halben Stunden wieder neu ausborgen muss, kein Radfahren! Ehrlich gesagt, ist es da schon bald billiger ein altes Rad in Paris zu kaufen! Mich wundert sehr, dass viele Pariser diese Art Radzufahren schätzen. Ein leistbarer Tarif pro Woche, innerhalb der man das Rad unkompliziert mit der Navigo Card ausborgen und am selben Tag wieder zurückstellen kann ( muss ) , wäre wünschenswert.

    • Geheimtipps Paris schreibt:

      Liebe Brigitte, das Fahrradleihsystem vélib ist tatsächlich nicht auf lange Fahrten ausgelegt. Es ist praktisch und angenehm, ein vélib für eine halbe Stunde (gratis) oder eine Stunde (1€) auszuleihen, um von A nach B zu gelangen und Metro/Bus zu vermeiden. Wenn man in Paris ein Fahrrad für einen oder mehrere ganze Tage leihen möchte, ist es tatsächlich von Vorteil, auf andere Möglichkeiten, wie einen klassischen Fahrradverleih, zurückzugreifen, um Kosten zu sparen.
      In Paris intramuros gibt es rund 1000 vélib-Stationen, sodass man eigentlich nie weit von einer Station entfernt ist. Tipp: Auf vielen Stadtplänen, die die Stadt aufgestellt hat, sowie in den neueren Taschenstadtplänen sind die vélib-Stationen ebenfalls vermerkt. Und an jeder vélib-Station hängt ein Plan der näheren Umgebung und der umliegenden Stationen.
      Viele Grüße aus Paris.

  6. Katrin schreibt:

    Leider habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht! Nachdem ich drei wunderbare Tage mit meiner Tochter durch Paris geradelt bin und zunächst von dem Service begeistert war, musste ich zurück in Hamburg feststellen, dass das Unternehmen 150,- Euro von meinem Konto abgebucht hatte. Ich hielt das zunächst für einen Fehler und versuchte Kontakt aufzunehmen, was sich als äußerst schwierig herausstellte, da es keine Möglichkeit gibt, direkt über Email in Kontakt zu treten. Endlich gelang es per Telefon. Hier konnte man mir nicht weiterhelfen, obwohl ich glücklicherweise (!!!) die Leihtickets mit den jeweiligen Nummern noch besaß und so eigentlich leicht auf meine Ausleihvorgänge Rückschlüsse hätten gezogen werden können. Ich bekam dann eine Adresse, an die ich mich schriftlich wenden sollte (die Adresse findet man auch auf der Homepage). Tatsächlich erhielt ich hier auch Antwort: Angeblich haben wir eines der Fahrräder nicht ordnungsgemäß abgestellt. Man könne auf dem Computer zwar sehen, dass wir das Rad an einer bestimmten Station abgestellt haben, die Einrastvorrichtung aber wohl nicht richtig zugeschnappt wäre. Offenbar wurde das Rad daraufhin von einer weiteren Person entwendet. Deshalb wurde das Deposit in Höhe von 150,- Euro von mir eingezogen. Auf meinen Einwand, dass man doch sehen könne, dass ich das Rad abgestellt habe, wurde nicht weiter eingegangen. Das Unternehmen bleibt bis heute bei seiner Behauptung, ich hätte das Rad nicht ordnungsgemäß abgestellt und sei deshalb für das Verschwinden desselben verantwortlich. Da wir uns beide sehr sicher sind, alles richtig gemacht zu haben, und Velib nicht einmal bereit ist, die Kosten zu teilen, kann ich aufgrund meiner Erfahrung nur davor warnen, den Service zu nutzen. Möglicherweise bedient man sich hier gerne aus den Konten von Touristen, die von ihrem Heimatland aus wenig Möglichkeiten haben, sich gegen das Unternehmen zu wehren. Bei mir hinterlässt dies einen extrem bitteren Beigeschmack zu den ansonsten sehr schönen Erinnerungen an die Tage in Paris. Auf die Nutzung von Velib werde ich bei weiteren Parisreisen verzichten, da mir 150,- € für ein paar kurze Radelstrecken dann doch zu teuer sind. Schade! Es hätte so schön sein können!

    • Geheimtipps Paris schreibt:

      Liebe Katrin,
      Es tut mir leid, dass du so eine Erfahrung machen musstest. Mir persönlich ist noch nichts dergleichen passiert. Normalerweise sollte so etwas nicht passieren, wenn das Lichtchen an der Station auf grün gesprungen ist. Ich vermute auch, dass dein Fahrrad von der anderen Person gestohlen wurde, denn hätte die Person das Fahrrad zurückgestellt, hättest du nicht die 150€ Kaution, sondern allein die von der anderen Person gefahrenen Zeit bezahlen müssen. Leider werden immer wieder vélib-Fahrräder gestohlen und beschädigt.
      Noch ein kleiner Tipp: Ich nehme nur die Fahrräder, die leichtgängig aus der Haltung zu entnehmen sind. So kann man einigermaßen sicher sein, dass sie auch beim Zurückstellen leicht einrasten und sich nicht verhaken.
      Ich hoffe, du wirst deinen Paris-Besuch trotzdem in guter Erinnerung behalten.

    • Isabelle schreibt:

      Na klasse! Wie waren grad da und ich hab grad mein Konto kontrolliert und die 150€ wurden auch abgebucht. […]
      Das Fahrrad ist zu 100% ordnungsgemäß abgestellt worden. Die grüne Lampe hat geleuchtet und ich habe bestimmt 10mal dran gerüttelt.

      • Geheimtipps Paris schreibt:

        Liebe Isabelle, ich kann mir gut vorstellen, dass du verärgert bist. Bitte verstehe, dass ich allzu ausfällige Kommentare nicht veröffentlichen möchte.
        Viele Grüße.

    • Heiko schreibt:

      Hallo Karin, ich kann Deinen Ärger gut verstehen, muss allerdings den Fahrradverleiher hier in Schutz nehmen. Einrasten alleine hilft da nicht. Ich hatte in Stockholm das gleiche Problem, das Fahrrad rastete ein, das grüne Licht leuchtete, aber man konnte das Fahrrad einfach wieder raus nehmen. Der Ständer war leider defekt und so mußte ich einen anderen nehmen. Daher prüfe ich immer wieder, ob man das Fahhrad auch nicht wieder rausnehmen kann und das grüne Licht leuchtet. Nur so ist es halt auch ordnungsgemäß abgegeben.

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